Klaus H. Carl / Victoria Charles
In der Kunstgeschichte bezeichnet der Begriff „Romanik“ ein Zeitalter zwischen dem Anfang des 11. und dem Ende des 12. Jahrhunderts. Diese Ära zeichnet sich durch eine Vielfalt an regional gebundenen Kunstschulen aus, die alle ihren eigenen, selbst entwickelten Kunststil ausübten. In Architektur und Bildhauerei gibt sich die romanische Kunst durch die Vorherrschaft wuchtiger, urtümlicher Formen zu erkennen. Dieser Bildband bemüht sich darum, diesem verkannten Stil, der oft von dem nachfolgenden Kunststil, der Gotik, überschattet wird, durch prächtiges Bildmaterial und einen eindringlichen Begleittext Recht zu verschaffen.