Marie Houpert
Während der Geburt wurden unabhängig von der Lage des Kindes ähnliche Verformungen in Form eines Zuckerhuts beobachtet. Diese Verformungen des Schädels sind ebenfalls auf ein System innerer Belastungen zurückzuführen. Anhand einer prospektiven Studie, die sich auf MRT-Untersuchungen stützt, sowie mithilfe einer Simulationssoftware konnten wir die Vorhersage der Modellierung der Schädelknochen mit dem tatsächlichen Ergebnis der Geburt vergleichen. Die zuvor durchgeführten Präparationen ermöglichten es, die verschiedenen anatomischen Strukturen des Gehirns wie die Hirnfalle und das Kleinhirnzelt zu erfassen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Geburtssimulation biomechanische Kopfkompressionen vorhersagen kann, aber durch die Berücksichtigung der Spannungsmembranen (Hirnfalle und Kleinhirnzelt) verbessert werden kann. Weitere Studien sind erforderlich, aber wir wissen bereits, dass es wichtig ist, ein Modell der Verformungssequenz der Schädelknochen zu integrieren, um eine zuverlässigere Geburtssimulation zu erhalten.